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Neustadt (Hessen) belegt guten Platz im Gemeindecheck

Wie gut ist die Versorgung in Neustadt? Eine aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft liefert nun die Antwort.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat alle 10.817 Städte und Gemeinden in Deutschland unter die Lupe genommen. Dabei ging es um die sogenannte Daseinsvorsorge. Also die Frage: Gibt es genug Ärzte, Schulen, schnelles Internet, eine gute Verkehrsanbindung und Freizeitangebote?

Neustadt (Hessen) hat bei diesem Vergleich gut abgeschnitten. Die Stadt belegt den Rang 3.260 und landet damit im ersten Drittel aller deutschen Kommunen. Das Institut bewertet dieses Ergebnis mit der Note „Gut“.

Besonders positiv fallen die Bereiche Bildung, Mobilität und Freizeit auf. Hier helfen die Schulen vor Ort, der Anschluss an die Autobahn und die Bahn sowie die Angebote in den Nachbarorten. Auch dass die Stadt in Sportplätze und das Frei- und Hallenbad investiert hat, wirkt sich positiv auf das Ergebnis aus.

Schwachstellen gibt es hingegen bei der Digitalisierung und der Gesundheitsversorgung. Vor allem fehlt es in Neustadt an Fachärzten, was das Ranking nach unten zieht.

Bürgermeister Thomas Groll zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Er betont, dass die Investitionen in Gebäude, Infrastruktur und das soziale Netz der letzten zehn Jahre Früchte tragen. Zwar solle man solche Studien aus der Ferne mit Vorsicht genießen, doch das Ergebnis zeige, dass man in Neustadt insgesamt gut leben könne. Groll will diesen Weg weitergehen, auch wenn das Geld in Zukunft knapper werden könnte.

Wer selbst nachsehen möchte, wie seine Gemeinde abgeschnitten hat, findet den kompletten Check im Internet unter www.iwkoeln.de.

Quelle: Neustadt – zur Originalmeldung

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