Neuried plant neue Baugebiete in der Raiffeisenstraße
In Neuried-Dundenheim (Gemeinde Neuried, Baden-Württemberg) gibt es Pläne für neues Bauland. Der Gemeinderat will die Raiffeisenstraße weiterentwickeln. Das Ziel ist es, eine Lücke zwischen zwei bereits bestehenden Baugebieten zu schließen, damit das Ortsbild stimmiger wird.
Die Gemeinde hat bereits Vorarbeit geleistet. Im März 2026 wurde beschlossen, den Bebauungsplan und die passenden Bauvorschriften aufzustellen. Zwischen April und Mai 2026 wurden erste Meinungen von Behörden und anderen öffentlichen Stellen eingeholt. Am 22. Juli 2026 hat der Gemeinderat den aktuellen Entwurf des Plans gebilligt.
Jetzt kommen die Bürger an die Reihe. Vom 3. August bis zum 11. September 2026 können die Pläne eingesehen werden. Die Unterlagen liegen im Rathaus der Gemeinde Neuried im Gebäude des Bauamts in der Friedrichstraße 2 auf. Wer nicht ins Amt gehen möchte, kann die Dokumente auch im Internet unter www.neuried.net oder im Portal des Landes Baden-Württemberg anschauen. Dabei geht es unter anderem um den Lageplan, den Umweltbericht und die Artenschutz-Prüfung.
In den Umweltberichten wird detailliert aufgeführt, was im Gebiet lebt und geschützt werden muss. Dazu gehören unter anderem Fledermäuse, verschiedene Eidechsen sowie die Gelbbauchunke und die Kreuzkröte. Auch Vögel wie Amseln und Meisen wurden berücksichtigt. Es gibt keine Altlasten im Boden und keine gefährlichen Überflutungsgebiete.
Bisher gab es bereits erste Anregungen von Fachstellen. So gab es Hinweise zu Abwasseranschlüssen, Leitungen im Boden sowie Vorschläge vom NABU zu Baum- und Strauchpflanzungen. Auch das Landratsamt hat Themen wie Dachbegrünungen und den Schutz vor Vogelschlag eingebracht.
Wer Kritik oder Vorschläge hat, sollte diese bis zum 11. September einreichen. Am besten geht das per E-Mail an bauleitplanung(@)neuried.net. Wer eine Antwort auf seine Stellungnahme möchte, sollte unbedingt seine Adresse angeben. Wer die Frist verpasst, riskiert, dass seine Einwände bei der endgültigen Entscheidung nicht mehr berücksichtigt werden.
Quelle: Neuried – zur Originalmeldung