Neunkirchen-Seelscheid: Kampf gegen zugeparkte Wege
In Neunkirchen-Seelscheid (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es immer wieder Ärger wegen falsch geparkter Autos. Viele Straßen, Feldzufahrten und Wiesenwege sind so zugeparkt, dass große Fahrzeuge nicht mehr durchkommen. Deshalb sind das Ordnungsamt und örtliche Landwirte gemeinsam durch das Gemeindegebiet gefahren, um die schlimmsten Stellen genau zu dokumentieren.
Besonders betroffen sind der Verbindungsweg zwischen Hausen und Schaaren, der Krokusweg, die Siegburger Straße sowie die Waldstraße und die Sternstraße. Auch in Köbach und Rengert wurden Probleme festgestellt. Oft passen Traktoren mit Anhängern nicht mehr durch die Lücken. Die Landwirte müssen dann lange Umwege fahren, was Zeit und Geld kostet. Im schlimmsten Fall stecken die Maschinen fest und blockieren den gesamten Weg. Das ärgert nicht nur die Bauern, sondern auch Spaziergänger und Anwohner.
Die Gemeinde erinnert nun an die Regeln der Straßenverkehrs-Ordnung: Wer parkt, muss darauf achten, dass die Straße breit genug bleibt. In der Regel müssen mindestens 3,05 Meter Platz sein, damit große Fahrzeuge sicher vorbeikommen. Wer das ignoriert, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.
Besonders wichtig ist die Durchfahrt für die Feuerwehr. Wenn Autos die Wege verengen, zählt im Notfall jede Minute, und Hilfe könnte zu spät kommen. Die Verwaltung bittet deshalb alle Bürger, beim Parken mehr Rücksicht zu nehmen.
Die Kontrollfahrt ist beendet und die Problemstellen sind bekannt. Das Ordnungsamt wird diese sensiblen Bereiche nun verstärkt im Auge behalten und öfter kontrollieren, um die Durchfahrbarkeit langfristig zu verbessern.