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Neuhof testet Notfall-Anlaufstellen im Gemeindezentrum

Copyright und Urheber siehe Neuhof

Die Gemeinde hat gemeinsam mit dem Landkreis Fulda gezeigt, wie schnell Hilfeplätze für Bürger im Ernstfall entstehen.

Im Gemeindezentrum in Neuhof (Landkreis Fulda, Hessen) wurde am Mittwoch, den 29. Juli, ein Musteraufbau für den Katastrophenfall errichtet. Ziel war es, zu prüfen, wie schnell man eine Anlaufstelle für Menschen in einer Krise schaffen kann.

Im Zentrum stand der sogenannte „kommunale Betreuungsplatz 50“. Dieser soll im Ernstfall bis zu 50 Menschen aufnehmen und versorgen. Beim Test wurden deshalb verschiedene Bereiche eingerichtet: Es gab Feldbetten in einem abgetrennten Schlafbereich, eine Sanitätsstation und eine Funkstation. Zudem wurden Ladestationen für Elektrogeräte, Aufenthaltsbereiche für Informationen sowie Plätze für die Zubereitung und Ausgabe von Essen und Getränken aufgebaut.

Parallel dazu wurde ein „Katastrophenschutzleuchtturm“ installiert. Solch ein Punkt dient als zentrale Anlaufstelle, wenn zum Beispiel der Strom ausfällt oder die normale Kommunikation nicht mehr funktioniert. Dort können Bürger Notrufe absetzen, die dann weitergeleitet werden, oder verlässliche Informationen erhalten.

Paul Drexler vom Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda stellte die Strukturen dem Neuhofer Verwaltungsstab sowie Vertretern aus insgesamt zehn Kommunen vor. Die Gäste konnten sich über Lösungen austauschen und Tipps für den eigenen Katastrophenschutz mitnehmen.

Der Test zeigte, dass der Aufbau schnell geht: Vier Menschen brauchten nur etwa eineinhalb Stunden, um alles fertigzustellen. Bürgermeister Heiko Stolz erklärte dazu, dass man solche Strukturen vorab üben müsse. Nur so sitze im Ernstfall jeder Handgriff und die Gemeinde sei schnell handlungsfähig.

Quelle: Neuhof – zur Originalmeldung

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