Neuffen: Trinkwasser bleibt vorerst hart
In der Kernstadt Neuffen (Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg) ist das Leitungswasser momentan härter als sonst. Grund dafür ist das sommerliche Wetter und die hohen Temperaturen. Die Menschen in der Region verbrauchen deshalb viel mehr Wasser, während die eigenen Quellen weniger liefern.
Damit die Versorgung trotzdem sicher bleibt, kaufen die Stadtwerke Neuffen AG zusätzliche Mengen an Fremdwasser von der Landeswasserversorgung ein. Durch diese Mischung hat sich die Wasserhärte verändert. Das Wasser ist nun im Bereich „hart“, während es normalerweise „weich“ ist.
Die Stadtwerke betonen, dass die Qualität des Wassers trotzdem stimmt. Es ist einwandfrei, wird streng kontrolliert und kann ganz normal getrunken und im Haushalt genutzt werden.
Für die Bewohner gibt es nun ein paar wichtige Tipps, damit die Geräte zu Hause nicht kaputtgehen. Wer Wäsche wäscht, sollte auf die Packung vom Waschmittel schauen und die Menge für „hartes Wasser“ nehmen. Das schont die Umwelt und spart Geld.
Auch bei Kaffeemaschinen, Wasserkochern oder Spülmaschinen sollte man die Einstellungen prüfen. Wenn man dort die Wasserhärte manuell eingeben kann, sollte man die Geräte auf „hart“ umstellen. So arbeiten die Enthärtungsanlagen richtig. Zudem sollten diese Geräte jetzt öfter entkalkt werden, da sich Kalk bei hartem Wasser schneller absetzt.
Wann alles wieder normal wird, lässt sich noch nicht genau sagen. Es muss erst kühler werden, damit die Leute weniger Wasser verbrauchen. Außerdem braucht es ordentlich Regen, damit sich die eigenen Quellen wieder erholen. Erst dann wird der Zukauf von Fremdwasser wieder reduziert.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadtwerke Neuffen AG.
Quelle: Neuffen – zur Originalmeldung