Zum Inhalt springen
newssofort.de

Neues Wohnquartier in Köln-Neubrück: Bürger können mitreden

Auf dem Gelände des ehemaligen Madaus Gartenland soll ein modernes Viertel entstehen. Jetzt können die Anwohner online und vor Ort entscheiden, wie es aussehen soll.

Im Stadtteil Neubrück (Köln, Nordrhein-Westfalen) gibt es Pläne für ein neues Wohnviertel. Auf dem Gelände am Neubrücker Ring, wo früher das Madaus Gartenland war, wollen die Stadt Köln und die GAG Immobilien AG ein modernes Quartier bauen. Es soll dort nicht nur bezahlbarer Wohnraum entstehen, sondern auch eine neue Feuerwache, eine Pflegeeinrichtung und soziale Einrichtungen. Wichtig ist den Planern zudem, dass das Viertel gut an das Klima angepasst ist und genügend Grünflächen bietet.

Damit die Bewohner mitbestimmen können, haben sechs Planungsteams verschiedene Entwürfe erarbeitet. Ab Montag, dem 24. August, bis zum Dienstag, dem 8. September 2026, können sich alle Interessierten digital über das Portal „Meinung für Köln“ informieren. Dort werden Auszüge der Planungen gezeigt. Die Bürger können die Entwürfe online kommentieren, Fragen stellen oder eigene Vorschläge machen.

Wer lieber persönlich vorbeischauen möchte, hat ebenfalls eine Chance. Am Dienstag, dem 8. September 2026, gibt es eine Ausstellung vor Ort. Von 17 bis 20 Uhr werden die Entwürfe in der Aula des Schulzentrums Ostheim im Hardtgenbuscher Kirchweg 100 gezeigt. Der Zugang erfolgt über den Herkenrathweg. Dort stehen die Planungsteams bereit, um Fragen zu beantworten und schriftliche Hinweise entgegenzunehmen.

Nachdem alle Rückmeldungen gesammelt wurden, trifft am Montag, dem 14. September 2026, ein Bewertungsgremium eine Entscheidung. Es wählt einen der Entwürfe aus, der dann als Basis für den eigentlichen Bebauungsplan dient.

Das Ergebnis dieser Entscheidung wird am Freitag, dem 25. September 2026, bei einer öffentlichen Veranstaltung im Schulzentrum Ostheim bekannt gegeben. Das gewählte Team und die Jury erklären dann, warum dieser Entwurf gewonnen hat.

Aktuelle Informationen zum Projekt finden Interessierte unter www.stadt-koeln.de/artikel/74146/index.html.

Quelle: Köln – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Köln

Alle ansehen