Neuer Landrat besucht Zimmern ob Rottweil
Am 31. August 2026 war der neue Landrat Christoph Keckeisen zu Gast in Zimmern ob Rottweil (Landkreis Rottweil, Baden-Württemberg). Bürgermeisterin Carmen Merz nahm ihn mit auf einen Rundgang durch die gesamte Gemeinde, um ihm das Dorfleben und aktuelle Bauvorhaben vorzustellen.
Zuerst ging es nach Flözlingen. Dort empfingen Ortsvorsteher Thomas Bausch und sein Stellvertreter Jürgen Mauch die Gruppe am Rathaus. Ein besonderer Stopp war das historische Fachwerkhaus Storz. Der neue Besitzer Jens Broghammer renoviert das denkmalgeschützte Gebäude mit viel eigenem Einsatz.
Danach steuerte die Gruppe Stetten an. Ortsvorsteher Daniel Hirt zeigte dem Landrat die historische Beuter-Krippe. Später spazierten die Gäste an der Eschach entlang zum Gasthaus "Milchhäusle", das von einer Genossenschaft geführt wird.
In Horgen wurden die Besucher von stellvertretendem Ortsvorsteher Dr. Stephan Knappmann und Ortschaftsrat Michael Keller begrüßt. Sie zeigten dem Landrat die Sonnenuhr, die Eschachbrücke und die Minigolf-Anlage. Von dort aus hatten sie einen guten Blick auf die Kirche St. Martin.
Ein wichtiger Punkt auf der Tour war die neue 3-Feld-Sporthalle. Die stellvertretenden Bürgermeister Armin Thieringer und Schorsch Scherfer sowie Bauamtsleiter Klaus Hoberg erklärten die Details zum Bau. Die Halle wurde nachhaltig aus Holz gebaut und nutzt Erdwärme. Laut Bürgermeisterin Merz war dieses Gebäude ein langjähriger Wunsch der Bürger und der Sportvereine.
Zum Abschluss besuchten die Gäste das Gewerbegebiet INKOM Südwest, das gemeinsam mit der Stadt Rottweil entwickelt wurde. Die Gemeinde möchte das Gebiet gerne erweitern, was jedoch schwierig ist.
Den letzten Halt gab es beim Technischen Hilfswerk (THW). Ortsbeauftragter Fabian Erichsen und die Fachberater Andreas Haberstroh und Niels-Krischan Köhncke erklärten, wie die Organisation im Katastrophenschutz hilft und wie eng sie mit der Feuerwehr zusammenarbeitet.
Landrat Keckeisen zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt. Er meinte, dass die Gemeinde mit der neuen Halle und dem Gewerbegebiet gut für die Zukunft aufgestellt sei.