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Neuer Abenteuerspielplatz im Kurpark Bad Salzhausen

Copyright und Urheber siehe Limeshain

In Bad Salzhausen entsteht gerade eine besondere Spiellandschaft zwischen alten Bäumen. Voraussichtlich in der zweiten Augustwoche kann sie genutzt werden.

Im Unteren Kurpark von Bad Salzhausen wächst derzeit ein außergewöhnlicher Spielplatz heran. Die Firma Hochkant baut dort eine Anlage, die genau auf den Standort zugeschnitten ist. Das Besondere: Die Spielgeräte sind direkt in die alten Baumgruppen eingebettet. Es gibt zwei Ebenen, sodass Kinder sowohl am Boden als auch hoch oben in den Baumkronen spielen können.

Die Anlage ist in drei Bereiche unterteilt. Vorne gibt es einen geschützten Bereich für Kleinkinder mit Sandflächen, einer Bauchschaukel, einer Wackelplattform und Balancierstrecken. Dahinter beginnt das Abenteuer für die Älteren. Drei große Holztürme, die per Tieflader aus dem Allgäu kamen, wurden millimetergenau zwischen die Baumkronen gesetzt. Diese Türme sind durch eine rund 20 Meter lange Kletter- und Netzlandschaft verbunden. Wer Lust auf Sport hat, findet zudem neun Fitnessstationen für Kraft und Ausdauer.

Ein wichtiger Punkt beim Bau war die Inklusion. Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam spielen können. Farbige Robinienstämme helfen sehbehinderten Menschen bei der Orientierung, und spezielle Podeste erleichtern Rollstuhlfahrern den Wechsel auf andere Ebenen. Auch Führungsseile wurden eingebaut, damit Wege ertastet werden können.

Da der Kurpark denkmalgeschützt ist und in einem Heilquellenschutzgebiet liegt, mussten die Arbeiter vorsichtig sein. Die Bagger wurden außerhalb des Parks betankt, und die Fundamente wurden bereits im Werk gegossen, damit kein Beton in den Boden gelangt. Sogar die Schutzgerüste für die Bäume wurden ohne Schrauben gebaut.

Der neue Spielplatz ist einer von drei, die bei der Landesgartenschau entstehen. Während in Gedern eine Baustelle im Fachwerk-Stil und in Büdingen ein modernes Areal gebaut werden, setzt Bad Salzhausen auf die Natur. Die Anlage soll pünktlich zur Landesgartenschau 2027 voll genutzt werden.

Quelle: Limeshain – zur Originalmeldung

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