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Neuenhagen: Brandbomben zerstörten historische Förster-Baude

Copyright und Urheber siehe Neuenhagen bei Berlin

Ein Blick in die Ortschronik zeigt das Schicksal eines beliebten Ausflugsortes in Bollensdorf. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Restaurant „Förster-Baude“ durch Bombenangriffe vernichtet.

In den 1940er Jahren wurde das Dorf Bollensdorf in Neuenhagen (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg) vom Krieg getroffen. Besonders hart traf es das Restaurant und Café „Förster-Baude“. Das Gebäude war ein bekannter Treffpunkt für die Menschen in der Region und lag an der Ecke Kleiststraße und Goethestraße.

Brandbomben trafen das Anwesen und legten das Hauptgebäude in Schutt und Asche. Es ist wahrscheinlich, dass an diesem Tag auch die Warmbadeanstalt in der Wiesenstraße zerstört wurde. Die urige Baude, die aus Holz gebaut war und ein besonderes Flair ausstrahlte, war nach den Angriffen komplett zerstört.

Das Lokal gehörte ursprünglich Reinhold Timm, einem ehemaligen Revierförster. Er hatte das Restaurant 1929 eröffnet und es später gemeinsam mit seinen Söhnen erweitert. Es gab dort nicht nur einen Schankraum, sondern auch eine Tanzdiele, einen Biergarten und sogar einen kleinen Tierpark mit einem Eichkater.

Nach dem Krieg wollte der neue Besitzer Max Busch das Restaurant wieder aufbauen. Doch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) verbot den Wiederaufbau. Nur die Tanzdiele blieb noch für kurze Zeit in Betrieb, bevor auch sie verschwand. Heute ist an der Stelle der ehemaligen Baude nichts mehr zu erkennen, da die Grundstücke neu bebaut wurden.

Weitere Angaben zu den genauen Daten der Zerstörung liegen nicht vor.

Quelle: Neuenhagen bei Berlin – zur Originalmeldung

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