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Neubrandenburg: Bundespolizei verhaftet Mann am Bahnhof

Ein 27-Jähriger wurde am Bahnhof in Neubrandenburg festgenommen. Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle wegen unbezahlter Geldstrafen vor.

Am Vormittag des 11. August 2026 kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen 27-jährigen Deutschen am Bahnhof in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern). Als die Polizisten die Personalien des Mannes prüften, kam schnell heraus, dass er gesucht wurde. Gegen ihn lagen gleich zwei Haftbefehle vor.

Der erste Fall stammt aus Frankfurt (Oder). Dort hatte das Amtsgericht bereits im Jahr 2022 ein Urteil gefällt. Der Mann war wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Führerschein zu einer Geldstrafe von 2.200 Euro verurteilt worden. Er zahlte den Betrag jedoch nicht komplett. Es blieben 700 Euro offen. Da das Geld fehlte, erließ die Staatsanwaltschaft im Juli dieses Jahres einen Haftbefehl. Der Mann hätte stattdessen 35 Tage im Gefängnis verbringen müssen.

Doch damit nicht genug. Auch die Staatsanwaltschaft Potsdam suchte den Brandenburger seit Juli 2026. Grund war ein Urteil aus dem Jahr 2025. Der Mann hatte sich mehrfach nicht an die Weisungen während seiner Führungsaufsicht gehalten. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe von 2.100 Euro verurteilt. Auch hier war die Alternative eine Ersatzfreiheitsstrafe von 35 Tagen.

Da der Mann am Bahnhof nicht genug Bargeld dabei hatte, um die offenen Beträge sofort zu bezahlen, konnten die Beamten ihn nicht freilassen. Sie nahmen ihn fest und brachten ihn direkt in eine Justizvollzugsanstalt.

Ob es weitere Verfahren gegen den Mann gibt, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Stralsund – zur Originalmeldung

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