Neu-Ulm regelt Verkehr für das Schwörwochenende
In Neu-Ulm (Bayern) herrscht am kommenden Schwörmontag wieder Ausnahmezustand. Da viele Menschen zum beliebten Wasserfestzug „Nabada“ auf der Donau kommen, wird die Stadt bereits ab Samstag, dem 18. Juli, den Verkehr stark einschränken.
Für Radfahrer gibt es eine wichtige Sperrung: Der Donauuferweg zwischen der Eisenbahnbrücke und der Schubertstraße bleibt von Samstagabend 20 Uhr bis zum Schwörmontag komplett dicht.
Auch Autofahrer müssen planen. Die Herdbrücke wird am Samstag von 20 bis 24 Uhr für die Lichterserenade gesperrt. Am Schwörmontag passiert das Gleiche während des Nabadas zwischen 14 und 18 Uhr. Ähnlich sieht es an der Gänstorbrücke aus: Hier gibt es Sperrungen am Samstagabend (20 bis 24 Uhr) und am Montag (14 bis 19 Uhr).
Zusätzlich werden die Augsburger Straße und die Marienstraße (zwischen Ludwigstraße und Krankenhausstraße) am Samstag von 17.30 Uhr bis Mitternacht gesperrt. Das ist nötig, damit Rettungswege für die Lichterserenade und das Event „Rock am Petrus“ frei bleiben. Wer in Richtung Ulm will, muss über die Maximilianstraße, Bahnhofstraße und Hermann-Köhl-Straße ausweichen. In Richtung Neu-Ulm führt der Weg wegen einer Baustelle über die Marienstraße, Krankenhausstraße, Silcherstraße und Schützenstraße zur Hermann-Köhl-Straße. Anwohner der westlichen Donaustraße, der Hafengasse und „An der Kleinen Donau“ dürfen weiterhin über den Maxplatz fahren.
Besonderheiten gibt es auch am Montag: Der Steinhäulesweg zwischen Schubertstraße und Reinzstraße wird von 8 Uhr morgens bis Dienstag 7 Uhr als Einbahnstraße Richtung Steinhäule geöffnet. Je nach Bedarf werden am Montag ab 11 Uhr auch der Steinhäulesweg und die Schubertstraße an der Von-Weber-Straße gesperrt.
Auch die Busfahrer müssen Umwege fahren. Am Samstagabend (17.30 bis 24 Uhr) fahren die Busse in Richtung Ulm über den Allgäuer Ring, die Ringstraße und die Adenauerbrücke. Zurück nach Neu-Ulm geht es über das Ehinger Tor, die Adenauerbrücke, die Ringstraße und den Allgäuer Ring. Die Linie 5 übernimmt diese Route ab 20 Uhr. Die Linie 7 fährt in Richtung Ulm ab 18 Uhr über die Meininger Allee, Hermann-Köhl-Straße und Schützenstraße zur Adenauerbrücke. In Richtung Neu-Ulm fährt sie von 20 bis 24 Uhr normal bis zum ZUP Neu-Ulm, wo sie auch endet.
Am Schwörmontag selbst wird es für viele Busfahrer schwierig. Zwischen 14 und 18 Uhr starten und enden die Linien 71, 72, 73, 77, 78, 79, 84, 85, 86, 88, 597, 737 und 763 alle am ZUP Neu-Ulm. Haltestellen in Ulm sowie das Donaucenter, der Heiner-Metzger-Platz, die Maximilianstraße und der Petrusplatz in Richtung Ulm werden nicht angefahren. Da die Ludwigstraße sowieso eine Baustelle ist, fallen auch die Haltestellen Rathaus und Petrusplatz in Richtung Neu-Ulm weg. Die Stadt rät den Fahrgästen, stattdessen die Linien 5 und 7 zu nutzen.
Quelle: Neu-Ulm – zur Originalmeldung