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Nettetal-Breyell: Polizei nimmt gefährlichen Lkw aus dem Verkehr

Ein griechischer Sattelzug war in einem katastrophalen Zustand unterwegs. Die Polizei stoppte das Fahrzeug in Breyell, weil es eine Gefahr für alle anderen Fahrer war.

In der vergangenen Woche kontrollierte die Polizei in Nettetal-Breyell (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) einen Lkw eines griechischen Transportunternehmens. Schon beim ersten Hinsehen bemerkten die Beamten, dass mit dem Fahrzeug etwas nicht stimmte. Die Bremsscheiben am Auflieger waren rot gefärbt und einige Bremsklötze fehlten komplett.

Ein Sachverständiger untersuchte den Sattelzug daraufhin genauer. Das Ergebnis war erschreckend: Er fand insgesamt 63 Mängel. Die meisten davon waren so schlimm, dass der Lkw eigentlich nur noch in eine Werkstatt hätte rollen dürfen. Zwei dieser Mängel waren so schwerwiegend, dass sie allein schon ausgereicht hätten, um den Wagen sofort stillzulegen.

Auch die Ladung war ein Problem. Die Fässer und Gitterboxen auf dem Lkw waren überhaupt nicht gesichert und hätten jederzeit auf die Straße fallen können. Der Sachverständige war sich einig: Das Fahrzeug war eine akute Gefahr für den Fahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Der Fahrer schien fast erleichtert zu sein, dass er das Gefährt nicht mehr bewegen durfte. Die Chefs der Firma sahen das jedoch anders. Sie wiesen ihren Fahrer an, die Fahrt in Richtung Griechenland trotzdem fortzusetzen. Daraufhin griffen die Polizisten durch und nahmen die Kennzeichen des Lkw sicher, um die Gefahr zu bannen.

Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet, zudem musste er eine Sicherheitsleistung bezahlen. Die Firma bekommt die Kennzeichen erst dann zurück, wenn sie beweisen kann, dass der Lkw abgeschleppt, repariert oder komplett verschrottet wurde.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Kreispolizeibehörde Viersen – zur Originalmeldung

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