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Nauen feiert 15. Ackerbürgerfest in der Altstadt

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Gaukler, Bogenschießen und Kanonenschüsse: Am Samstag verwandelte sich die Nauener Altstadt in ein mittelalterliches Dorf.

Am Samstag, den 29. August, wurde es in der Altstadt von Nauen (Landkreis Havelland, Brandenburg) historisch. Zum 15. Mal fand dort das Ackerbürgerfest statt. Die Stadt wollte damit an ihre eigene Geschichte erinnern. Früher war Nauen eine klassische Ackerbürgerstadt, in der die Bewohner quasi als Stadtbauern lebten.

Das Fest startete mit einem Knall. Die Nauener Schützengilde, die schon seit 1704 existiert, feuerte mit ihrer Kanone namens „Renate“ Salutschüsse ab. Moderiert wurde der Tag vom Künstler Curiositas. In den Gassen der Altstadt gab es viel zu sehen: Händler boten ihre Waren an, Gaukler unterhielten die Menge und Besucher konnten sich beim Bogenschießen oder bei historischen Spielen versuchen. Ein besonderer Hingucker war der Walk Act „Blume und Schmettering“, der durch die Menge zog.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Semnonenbund e. V. unter der Leitung von Rico Krüger, zusammen mit der Stadtverwaltung. Das Fest hat eine lange Tradition: Ins Leben gerufen wurde es 2005 von der Botenfrau Marina Wesche. Über die Jahre wechselte die Organisation erst zum Kulturbüro der Stadt und seit vier Jahren liegt sie nun beim Semnonenbund.

Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky eröffnete das Jubiläumsfest und bedankte sich bei allen Helfern, Vereinen und Künstlern, die den Tag möglich gemacht haben. Viele Menschen aus der Region kamen zusammen, um bei gutem Wetter die regionale Geschichte zu erleben.

Quelle: Nauen – zur Originalmeldung

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