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NABU sucht Unterstützung im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Ab dem 17. August sind Mitarbeiter des Naturschutzbundes in der Region unterwegs. Sie suchen neue Mitglieder und Helfer für lokale Projekte.

In den nächsten Wochen begegnen den Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen) Menschen in blauen Jacken und T-Shirts. Es sind Mitarbeiter des NABU-Kreisverbandes, die auf der Suche nach Unterstützung für den Naturschutz sind. Man erkennt sie an ihrem Logo und einem offiziellen Mitarbeiterausweis.

Der NABU ist in der Region mit 14 Gruppen vertreten. Die Arbeit ist vielfältig: Es werden Orchideenwiesen und Feuchtgebiete gepflegt, Nistplätze für Vögel und Fledermäuse gebaut oder Amphibienzäune aufgestellt, um Kröten und Molche zu retten. Sogar in der Stadt Marburg kümmert sich der Verband um einen Uhu in der Elisabethkirche.

Ein Erfolg zeigt sich im Amöneburger Becken. Dort gab es um 1970 noch etwa 120 Kiebitzpaare, im Jahr 2018 waren es nur noch drei. Weil Ehrenamtliche und Landwirte nun jedes Frühjahr Schutzzäune um die Eier bauen, hat sich die Zahl der Vögel wieder mehr als verdoppelt.

Auch für Kinder gibt es Angebote, wie etwa die Gruppen „Wildkatzen“ und „Luchsen“ in Dautphetal oder die NAJU in Marburg-Cappel. Dort bauen Kinder Insektenhotels oder machen Naturquizze.

Die Mitarbeiter informieren nun vor Ort darüber, wie man die Arbeit unterstützen kann. Wer möchte, kann Mitglied werden und einen Beitrag in einer Höhe zahlen, die er selbst bestimmt. Wichtig ist dabei: Bargeld wird von den Mitarbeitern nicht angenommen.

Bei Fragen kann man sich an Andreas Trepte vom NABU-Kreisverband in der Fichtestraße 8 in Marburg wenden. Er ist unter der Telefonnummer 06421 1653460 oder mobil unter 01777 513688 erreichbar.

Quelle: Steffenberg – zur Originalmeldung

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