Musikschule Spandau stellt 19 Honorarkräfte fest an
An der Musikschule Spandau (Berlin) gibt es ab August 2026 mehr Sicherheit für das Personal. Das Bezirksamt hat 19 Lehrkräfte fest angestellt, die zuvor als Honorarkräfte gearbeitet hatten. Insgesamt entspricht das etwa zehn Vollzeitstellen.
Der Grund für die Änderung ist ein Gerichtsurteil, das sogenannte Herrenberg-Urteil. Dieses hatte für Unsicherheit gesorgt, wie die Lehrer an den Musikschulen künftig beschäftigt werden sollen. Deshalb wurden in ganz Berlin in diesem Jahr insgesamt 180 neue Festanstellungen geschaffen.
In Spandau liefen die Verfahren bis Ende Juni. Im August unterschrieben die 19 betroffenen Lehrer dann ihre neuen Verträge. Die Stellen gingen ausschließlich an Leute, die schon vorher an der Musikschule in Spandau unterrichtet hatten. Sie arbeiten vor allem in der Elementaren Musikpädagogik oder in Zusammenarbeit mit normalen Schulen.
Die zuständige Bezirksstadträtin Dr. Carola Brückner sieht darin einen wichtigen Schritt. Durch die festen Verträge sollen die Lehrer besser abgesichert sein. Gleichzeitig will die Musikschule ihre Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen weiter ausbauen.
Das Thema ist damit aber noch nicht erledigt. Im nächsten Jahr soll eine weitere Phase der Festanstellungen folgen, um noch mehr Verlässlichkeit für die Lehrkräfte zu schaffen.