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Museum Worms stellt historische Schätze aus

Worms Stück für Stück August Copyright und Urheber siehe Worms

Das Museum im Andreasstift zeigt in der Reihe „Worms Stück für Stück“ jeden Monat besondere Objekte aus seiner Sammlung.

Im Museum im Andreasstift in Worms (Rheinland-Pfalz) gibt es derzeit eine besondere Reihe namens „Worms Stück für Stück“. Dabei wird jeden Monat ein anderes Objekt aus der Sammlung vorgestellt, das eine eigene Geschichte erzählt.

Die Exponate reichen von der Steinzeit bis in die Neuzeit. So gibt es zum Beispiel Keramiken aus der Jungsteinzeit, die zeigen, wie die Menschen sesshaft wurden und Lebensmittel vorrateten. Auch Schmuck aus Muscheln, Schnecken und Zähnen einer Frau aus der Hinkelstein-Kultur sowie ein Prunkbeil aus Jadeit aus der Zeit zwischen 4500 und 4000 v. Chr. gehören zu den Stücken. Letzteres diente wohl eher dem Prestige als der Arbeit.

Aus der römischen Zeit zeigt das Museum unter anderem einen sogenannten Gesichtskrug, der in Worms hergestellt wurde, und einen Grabstein des Reiters Quintus Carminius Ingenuus. Besonders kurios ist eine römische Tonmaske, die bei Kanalbauarbeiten in der Nähe der Neusatz-Schule gefunden wurde. Sie diente vermutlich als Deko an Hausfassaden und nicht als Theatermaske.

Auch das Mittelalter und die Neuzeit sind vertreten. Besucher können ein Modell des Wagens sehen, in dem Martin Luther 1521 Worms verließ. Ein eher schauriger Fund aus dem Jahr 2010 ist ein eingemauerter Katzenschwanz im Nordturm der Andreaskirche. Solche „Bauopfer“ sollten früher böse Geister vom Gebäude fernhalten.

Die einzelnen Objekte werden jeweils für einen Monat in der Wechselvitrine oder in den entsprechenden Abteilungen des Museums ausgestellt. Interessierte können so die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung Stück für Stück entdecken.

Quelle: Worms – zur Originalmeldung

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