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Münster warnt vor gefährlichen E-Scooter-Fahrten

Copyright und Urheber siehe Münster

Die Gemeinde Münster setzt gemeinsam mit der Polizei auf Aufklärung. Besonders zum Schulstart sollen Jugendliche die Regeln für Elektro-Roller besser lernen.

E-Scooter sind in der Stadt beliebt, bergen aber viele Gefahren. Vor allem junge Leute unterschätzen oft, wie schnell die Fahrzeuge kippen können oder wie riskant es ist, während der Fahrt abgelenkt zu sein. Deshalb starten die Gemeinde Münster (Hessen) und das Polizeipräsidium Südhessen eine gemeinsame Kampagne. Das Ziel ist es, Unfälle zu verhindern und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Die Verantwortlichen erinnern an die wichtigsten Regeln: Auf einem Scooter darf immer nur eine Person stehen. Wer fahren will, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Alkohol und Drogen sind streng verboten. Die Fahrer sollen die Radwege nutzen und nicht auf den Gehwegen fahren. Zudem gehört es zur Sicherheit, das Handy in der Tasche zu lassen, bei Dunkelheit das Licht einzuschalten und Bordsteine nur langsam zu überqueren. Rennen oder Tricks auf den Geräten sind nicht erlaubt. Ein Helm wird dringend empfohlen.

Auch die Technik und die Papiere müssen stimmen. Jeder Scooter braucht eine Versicherung und eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE).

Die Erste Beigeordnete Denise Hast appelliert an Eltern und Jugendliche, das Thema ernst zu nehmen. Nur wer die Regeln beachtet, komme sicher an sein Ziel. Die Kampagne trägt den Titel „E-Scooter nur mit Plan – Regeln kennen. Sicher ankommen.“

Neben der Aufklärung wird die Polizei nun auch verstärkt kontrollieren. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Die Maßnahmen greifen besonders jetzt, da die Schulen wieder starten und mehr Jugendliche im Straßenverkehr unterwegs sind.

Quelle: Münster – zur Originalmeldung

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