Münster: Polizei nimmt Drohnen beim NRW-Tag ein
Der erste Tag des NRW-Tages in Münster (Nordrhein-Westfalen) verlief insgesamt ruhig. Die Polizei war im gesamten Bereich der Veranstaltung präsent und arbeitete eng mit dem Veranstalter zusammen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
In der Innenstadt fanden vier Versammlungen statt. Meist blieben diese friedlich. Doch bei einem Protest gegen einen Parteistand kam es zu Problemen. Einige Menschen beschimpften andere. Die Beamten reagierten darauf mit fünf Strafanzeigen. Zudem wurde eine Person des Platzes verwiesen.
Ein weiteres Problem gab es in der Weseler Straße und am Aasee. Dort entdeckten die Polizisten Drohnen am Himmel. Die Beamten fingen die Fluggeräte ein und nahmen sie sicher. Gegen die Piloten, die die Polizei identifizieren konnte, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Stadt und die Polizei hatten für den NRW-Tag vom 28. bis 30. August 2026 ein striktes Verbot ausgesprochen. Drohnen dürfen auf dem gesamten Veranstaltungsgelände weder mitgeführt noch geflogen werden.
Auch an den nächsten zwei Tagen wird die Polizei mit vielen Kräften vor Ort sein, um die Veranstaltung zu begleiten. Ob und inwieweit sich die betroffenen Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.