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Münster: Netzwerkpreis gegen Gewalt im öffentlichen Dienst

Das Präventionsnetzwerk #sicherimDienst aus Münster sucht landesweit nach den besten Konzepten, um Mitarbeiter im öffentlichen Dienst vor Übergriffen zu schützen.

In vielen Behörden und Kommunen gehört Gewalt gegen die Beschäftigten leider immer mehr zum Alltag. Damit das nicht als normales Berufsrisiko hingenommen wird, startet das Präventionsnetzwerk #sicherimDienst aus Münster (Nordrhein-Westfalen) eine neue Initiative. Erstmals wird ein Netzwerkpreis ausgeschrieben, um gute Lösungen sichtbar zu machen.

Gesucht werden Projekte und Ideen, die in der Praxis bereits funktionieren. Dabei geht es vor allem darum, wie man Übergriffe und Bedrohungen verhindert, wie man professionell mit Vorfällen umgeht und wie betroffene Mitarbeiter nach einem Vorfall unterstützt werden. Auch gute Kooperationen zwischen verschiedenen Behörden oder spezielle Sicherheitskonzepte können ausgezeichnet werden.

Das Ziel ist es, dass erfolgreiche Maßnahmen nicht nur an einem Ort bleiben, sondern von anderen Organisationen übernommen werden. So sollen die Sicherheitsstandards im gesamten öffentlichen Dienst steigen. Insgesamt sind rund 3.000 Beschäftigte aus Verbänden, Kommunen und Behörden in diesem Netzwerk organisiert.

Bewerben können sich alle Organisationen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, die Teil des Netzwerks sind. Die Unterlagen müssen bis zum 15. September 2026 eingereicht werden. Wer gewinnt, wird am 13. November 2026 in Düsseldorf bei der Preisverleihung geehrt.

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Bewerbung gibt es über das Online-Portal des Netzwerks.

Quelle: #sicherimDienst – zur Originalmeldung

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