Münster: Betrunkener Radfahrer kracht in Auto
Es war Montagmorgen, etwa 9:40 Uhr, als es an der Kreuzung Amelsbürener Straße und Westfalenstraße in Münster (Nordrhein-Westfalen) krachte. Ein 67-jähriger Autofahrer wollte von der Amelsbürener Straße an einer Ampel nach rechts abbiegen, um auf das Gelände einer Tankstelle zu fahren. Zur gleichen Zeit kam ein Radfahrer aus Richtung Marktallee.
Der Autofahrer gab später an, dass die Ampel für ihn rot gezeigt habe. Dann kam es an der Kreuzung zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Fahrrad. Trotz des Aufpralls blieb es ein Glücksfall: Niemand wurde bei dem Unfall verletzt.
Als die Polizisten am Unfallort eintrafen und mit dem 54-jährigen Radfahrer sprachen, bemerkten sie sofort einen starken Alkoholgeruch. Der Mann stimmte einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Das Ergebnis war deutlich: Er hatte über 2,2 Promille.
Der Mann, der die rumänische Staatsbürgerschaft besitzt, musste daraufhin eine Sicherheitsleistung zahlen. Die Beamten nahmen ihn mit auf die Wache. Dort wurde er von einem Arzt untersucht, der ihm eine Blutprobe entnahm.
Die Ermittlungen der Polizei sind mittlerweile abgeschlossen. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.