Münster: Auffahrunfall mit drogenbedingten Fahrern
Es war Freitagabend, kurz vor Mitternacht, als es in Münster (Nordrhein-Westfalen) an der Kreuzung Hansaring und Schillerstraße krachte. Ein 20-jähriger Fahrer hielt mit seinem Wagen an der roten Ampel an. Kurz darauf fuhr ihm ein 19-jähriger Bekannter von hinten auf.
In den beiden Autos saßen insgesamt vier Insassen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, aber an den Fahrzeugen entstand Blechschaden. Anstatt die Polizei zu rufen, hatten die beiden jungen Männer einen anderen Plan: Sie wollten ihre Autos auf einem Parkplatz in der Nähe verstecken, damit niemand den Unfall bemerkt.
Das klappte jedoch nicht. Ein Zeuge sah die Aktion und rief die Polizei. Als die Beamten eintrafen und den Unfall aufnahmen, fiel ihnen etwas auf. Die Fahrer wirkten nicht ganz nüchtern. Die beiden Männer – ein Deutscher und ein Serbe – gaben daraufhin zu, dass sie Cannabis konsumiert hatten.
Die Polizei führte sofort einen Drogenvortest durch, der bei beiden positiv ausfiel. Später wurden die Männer auf die Wache gebracht, wo ein Arzt Blutproben nahm. Den Führerschein des Unfallverursachers nahm die Polizei direkt mit. Die beschädigten Wagen blieben auf dem Parkplatz stehen.
Ob und inwieweit sich die Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.