Münster: 20-Jähriger stürzt bei Flucht mit Roller
Am Donnerstagabend, dem 30. Juli, wollten Polizisten in Münster (Nordrhein-Westfalen) gegen 21:14 Uhr eine Routinekontrolle auf der Straße Am Berg Fidel durchführen. Sie gaben dem Fahrer eines Kleinkraftrads ein Zeichen, anzuhalten. Doch der 20-jährige Mann wollte nicht stehen bleiben und versuchte zu fliehen.
Der junge Fahrer wendete sein Fahrzeug und raste erst über die Hogenbergstraße in die Ter-Borch-Straße. Kurz darauf bog er in die Trautmannsdorffstraße ein. Dort passierte es: Er fuhr auf einer baulich getrennten Fahrbahn plötzlich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Dann verlor er die Kontrolle über seinen Roller, stürzte und verletzte sich leicht.
Die Beamten fanden den Mann direkt an der Unfallstelle. Bei der Befragung gab er zu, dass er Cannabis und Alkohol konsumiert hatte. Ein freiwilliger Test am Auto ergab einen Wert von knapp 0,4 Promille. Später entnahm ein Arzt auf der Polizeiwache Blutproben von dem Mann.
Zusätzlich zu den Drogen und dem Alkohol kam ein weiteres Problem ans Licht: Der 20-Jährige besitzt gar keinen gültigen Führerschein. Wegen der Flucht, des Fahrten ohne Fahrerlaubnis und der Substanzen im Blut muss er sich nun einem umfassenden Strafverfahren stellen.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.