Mönchengladbach verlängert Videoüberwachung in der Altstadt
In der Altstadt von Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) bleiben die Überwachungskameras im Einsatz. Die Polizei hat entschieden, die Videobeobachtung zum 1. September um weitere zwölf Monate zu verlängern. Das System ist dort bereits seit 2004 im Betrieb.
Die Beamten haben vor der Entscheidung die Zahlen genau geprüft. Dabei zeigte sich ein deutlicher Trend: Die registrierten Straftaten an der Kameras sind um 27 Prozent gesunken. Gleichzeitig gab es im Jahr 2025 fast genauso viele Einsätze wie im Jahr zuvor. Das bedeutet, dass die Polizei zwar genauso oft ausrücken musste, aber insgesamt weniger Verbrechen verzeichnet wurden.
Die Kameras sollen vor allem verhindern, dass es überhaupt erst zu Straftaten kommt. Die Polizei will so Probleme frühzeitig erkennen und eingreifen, bevor etwas passiert. Damit die Technik nicht alleine wirkt, schickt die Stadt während der Überwachung mehr Polizisten in die Straßen. So sollen die Menschen in der Innenstadt direkt ansprechbare Beamte vor Ort finden.
Der Bereich, der gefilmt wird, bleibt unverändert. Wer genau wissen will, welche Ecken überwacht werden, kann die entsprechende Liste auf der Homepage der Polizei Mönchengladbach unter https://moenchengladbach.polizei.nrw nachlesen.
Ob die Maßnahme auch langfristig diesen Erfolg bringt, wird die Polizei bei der nächsten Analyse erneut bewerten.