Mönchengladbach: Polizei jagt Elterntaxis zum Schulstart
In Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) stehen die Schulanfänger in den Startlöchern. Rund 2.700 Kinder beginnen bald mit der Schule. Damit die Kleinen sicher ankommen, setzen die Polizei und das Ordnungsamt auf eine verstärkte Präsenz auf den Straßen.
Von Mittwoch, dem 2. September, bis Freitag, dem 11. September, sind die Beamten und Mitarbeiter des Ordnungsamts besonders wachsam. Sie schauen sich genau an, wie die Verkehrssituation vor den Schulen aussieht. Ein großes Problem sind dabei die sogenannten Elterntaxis. Wenn Eltern ihre Kinder direkt vor dem Schulgebäude absetzen oder dort parken, wird es schnell unübersichtlich. Wer auf Gehwegen oder an Bushaltestellen hält, versperrt die Sicht und gefährdet andere Kinder.
Die Stadt und die Polizei fordern deshalb alle Fahrer auf, vorausschauend zu fahren und jederzeit bremsbereit zu sein. Eltern sollen ihre Kinder lieber ein Stück entfernt von der Schule absetzen, damit die letzten Meter zu Fuß zurückgelegt werden. So lassen sich Staus und gefährliche Situationen vermeiden.
Um das durchzusetzen, gibt es in den nächsten Wochen mehr Verkehrskontrollen. Die Stadt setzt dafür auch Radarwagen und teilstationäre Anlagen ein, um die Geschwindigkeit auf den Schulwegen genau zu überwachen. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen.
Weil die Beamten so stark in die Schulwegsicherung eingebunden sind, fallen einige Sprechzeiten des Bezirksdienstes aus. Betroffen sind der Donnerstag, 3. September, und der 10. September, jeweils von 16 bis 18 Uhr, sowie Montag, der 7. September, von 10 bis 12 Uhr. Ab der 38. Kalenderwoche laufen die Sprechstunden wieder ganz normal.
Die Polizei und die Stadt hoffen, dass durch die Kontrollen und die Aufklärung alle Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.