Mönchengladbach: Flucht mit Kleinkraftrad durch die Innenstadt
Ein Polizist bemerkte am Nachmittag in der Mönchengladbacher Innenstadt (Nordrhein-Westfalen) einen Fahrer auf einem Kleinkraftrad. Als der Mann den Beamten sah, gab er plötzlich Gas. Er wollte die Kontrolle vermeiden und flüchtete durch die Straßen der Stadt.
Der Fahrer hielt sich nicht an die Verkehrsregeln. Er fuhr über rote Ampeln, nutzte die Gehwege und fuhr mehrfach entgegen der Fahrtrichtung. Durch diese Fahrweise brachte er andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Ein Polizist auf einem Motorrad nahm die Verfolgung auf.
Die Jagd endete schließlich auf einem Schulgelände in der Innenstadt. Der Mann versuchte noch, zu Fuß zu entkommen, doch der Beamte überwältigte ihn. Bei der Festnahme wehrte sich der Verdächtige und griff den Polizisten körperlich an. Der Beamte konnte seinen Dienst danach jedoch fortsetzen.
Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten Drogen. Ein erster Test zeigte, dass der Mann vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Deshalb wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Jetzt wird gegen den Mann wegen vieler Delikte ermittelt. Es geht unter anderem um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, die Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen die Polizei. Zudem wird geprüft, ob er ohne Führerschein fuhr, die Versicherung bezahlt hatte oder ob er Kennzeichen gefälscht hat. Die Polizei klärt außerdem, ob das Kleinkraftrad gestohlen wurde.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet nun alle Menschen, die etwas gesehen haben oder durch den Fahrer gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 02161 290 zu melden. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.