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Mönchengladbach: Betrüger nutzen Kettentrick bei Raubüberfällen

In Mönchengladbach sind zwei Frauen Opfer von Raubüberfällen geworden. Die Täter lockten die Frauen in Gespräche, bevor sie ihnen den Schmuck entrissen.

Am Dienstag, den 21. Juli, war eine 55-jährige Frau gegen 12 Uhr zu Fuß in der Volksgartenstraße in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) unterwegs. Plötzlich hielt ein weißes Auto neben ihr. In dem Wagen saßen ein Mann und zwei Frauen.

Die beiden Frauen stiegen aus und sprachen die Frau an. Sie verwickelten sie in ein Gespräch, umarmten sie und hielten sie an der Hand fest. Während die Frau vermutlich nicht mehr merkte, was passierte, rissen die Täter ihr den Schmuck vom Handgelenk und die Kette vom Hals. Danach sprangen die Frauen schnell zurück in das Auto und rasten davon. Bei dem Überfall wurde die Frau leicht verletzt.

Die Frau konnte die Täterinnen beschreiben: Sie sahen vermutlich aus wie aus Osteuropa. Beide trugen lange Röcke und hatten bunte Kunstblumen in den Haaren. Der Mann blieb während der gesamten Zeit im Auto sitzen, deshalb weiß die Frau nicht, wie er aussah.

Doch das war nicht der einzige Vorfall in dieser Woche. Schon am Montag, den 20. Juli, passierte gegen 10 Uhr etwas ganz Ähnliches. In Rheindahlen-Mitte, in der Hohe Straße, wurde eine 93-jährige Frau Opfer eines Raubs. Auch hier lockte eine unbekannte Frau die Seniorin in ein Gespräch. Schließlich stahl sie ihr eine hochwertige Goldkette. Die Täterin floh zusammen mit einem Mann in einem blauen Auto vom Ort.

Die Polizei warnt nun vor dieser Masche. Man solle sich nicht so leicht auf Fremde einlassen und immer genug Abstand zu unbekannten Menschen und Autos halten.

Die Beamten suchen nun nach Zeugen. Wer etwas zu einem der beiden Vorfälle weiß, soll sich unter der Telefonnummer 02161 290 melden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Mönchengladbach – zur Originalmeldung

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