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Mittenaar will weniger anonyme Beschwerden

Die Gemeinde bittet Bürger darum, alltägliche Probleme mit Namen zu melden. Anonyme Briefe werden in vielen Fällen nicht mehr bearbeitet.

In der Gemeinde Mittenaar (Lahn-Dill-Kreis, Hessen) gibt es immer wieder anonyme Beschwerden. Manche Menschen schreiben unter falschem Namen oder geben eine falsche Adresse an, wenn sie sich über etwas ärgern.

Die Verwaltung stellt nun klar, wie sie damit umgeht. Bei sensiblen Themen hat die Gemeinde Verständnis dafür, wenn jemand anonym bleiben möchte. Solche Hinweise werden weiterhin ernst genommen und vertraulich bearbeitet.

Anders sieht es aber bei alltäglichen Problemen aus. Wenn es zum Beispiel um eine Hecke geht, die nicht geschnitten wurde, um einen Baum, der zur falschen Zeit gefällt wurde, oder um Hundekot und nicht gekehrte Gehwege, fordert die Gemeinde die Leute auf, ihren Namen und ihre Kontaktdaten anzugeben. Ohne diese Angaben kann die Verwaltung solche Fälle in der Regel nicht bearbeiten.

Wer ein wichtiges Anliegen hat, kann auch persönlich vorbeikommen. Die Gemeinde verspricht, dass alle Anliegen vertraulich behandelt werden.

Quelle: Mittenaar – zur Originalmeldung

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