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Mittelalter-Spektakel am Wasserschloss Werdringen in Hagen

Copyright und Urheber siehe Hagen

Am 6. September verwandelt sich das Wasserschloss Werdringen in eine Zeitreise ins Jahr 1449. Besucher können historische Handwerke erleben und donnernde Geschütze sehen.

Am Sonntag, den 6. September, lädt das Archäologiemuseum Hagen (Nordrhein-Westfalen) zu der Veranstaltung „Werdringen 1449“ ein. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich das Gelände rund um das Wasserschloss Werdringen in der Straße Werdringen 1 in eine Szenerie aus der Zeit der Soester Fehde. Damals stand das Schloss unter Beschuss, und genau diese Atmosphäre soll nun wieder lebendig werden.

Auf dem Schlosshof und in den Räumen des Gebäudes zeigen Darsteller, wie man früher gelebt und gearbeitet hat. Es gibt Vorführungen zum Kochen über offenem Feuer, zum Buchbinden und zum Zinngießen. Auch die Wehrtechnik und der Nahkampf werden gezeigt, während zeitgenössische Musik für den passenden Klang sorgt. Die Besucher können den Leuten über die Schulter schauen und Fragen zu den historischen Menschen und dem Handwerk stellen.

Ein besonderes Highlight sind die Vorführungen der Geschütze. Der Artillerieverein Haspe e.V. zeigt dreimal am Tag, wie die alten Waffen funktionierten. Die Vorführungen starten jeweils um 12 Uhr, 15 Uhr und 17.30 Uhr und dauern etwa 30 Minuten. Die Experten erklären dabei genau, wie das Schwarzpulver geladen wird, wie das Zündkraut aufgelegt wird und wie die Lunte die Ladung zündet.

Für das leibliche Wohl sorgt das Schlosscafé Wasserschloss Werdringen mit Speisen, die zum Thema passen. Zusätzlich gibt es eine Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene, die kostenlos ist.

Die Veranstaltung wird vom Archäologiemuseum Hagen gemeinsam mit der Living-History-Abteilung des Artillerievereins Haspe e.V. organisiert.

Quelle: Hagen – zur Originalmeldung

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