Minden: Laserangriffe auf Bundeswehrhubschrauber
In zwei aufeinanderfolgenden Nächten kam es in Minden (Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen) zu gefährlichen Vorfällen am Himmel. Unbekannte Menschen schossen mit einem grünen Laserpointer auf einen Hubschrauber der Bundeswehr.
Alles begann in der Nacht von Montag, dem 24. August 2026, auf Dienstag. Gegen 23:20 Uhr wurde die Besatzung des Hubschraubers für etwa zehn Sekunden geblendet. Nach dem aktuellen Stand der Polizei hielt sich die Person, die den Laser benutzte, damals im Stadtteil Minden-Dützen auf.
Nur einen Tag später passierte es erneut. Am Dienstag, dem 25. August, wurde die Besatzung gegen 22:45 Uhr wieder mit einem grünen Laserstrahl geblendet. Diesmal dauerte der Angriff etwa drei Sekunden. In diesem Fall soll sich die Person im Bereich Minden-Dankersen befunden haben.
Die Polizei suchte sofort nach verdächtigen Menschen, konnte aber niemanden finden. Da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz der Polizei Bielefeld die Ermittlungen übernommen. Die Beamten stufen den Vorfall als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr ein.
Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Aktionen. Wenn Piloten geblendet werden, steigt die Gefahr, dass das Fluggerät abstürzt. Das Blenden von Flugzeugen oder Hubschraubern ist eine Straftat.
Wer Hinweise zu den Vorfällen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0521/545-0 beim Staatsschutz zu melden. Die Ermittlungen dauern an.