Millionen für Sanierungen in Friedrichshain-Kreuzberg freigegeben
Der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat am Mittwoch entschieden: Rund 15,9 Millionen Euro aus Bundesmitteln gehen in den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Das Geld soll für verschiedene Bauprojekte und Sanierungen genutzt werden.
Der größte Teil fließt in das Kunstquartier Bethanien in Kreuzberg. Dort werden etwa fünf Millionen Euro investiert. Die Wärmeversorgung soll erneuert und das Gebäude energetisch saniert werden. Das Ziel ist es, die Heizkosten zu senken, CO2 einzusparen und den Betrieb des Kulturzentrums für die Zukunft zu sichern.
Auch Schulen profitieren von den Geldern. An der Bergmannkiez-Gesamtschule wird Asbest entfernt, wofür 600.000 Euro bereitstehen. Zudem bekommt die Ausgabeküche der Schule eine Sanierung für 350.000 Euro. Für das Heinrich-Hertz-Gymnasium am Ostbahnhof sind 1,8 Millionen Euro eingeplant, um den Neubau mit der ersten Ausstattung zu versehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das künftige Jüdische Zentrum am Fraenkelufer. Für die Umgestaltung des Fraenkelufers und der Regina-Jonas-Straße gibt es 3,31 Millionen Euro. Damit sollen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Gleichzeitig wird die Fläche entsiegelt und begrünt, damit Fußgänger und Radfahrer es leichter haben.
In der Adalbertstraße 23b, wo das Jugendamt und freie Träger sitzen, sind die Fenster marode. Rund 340 Fenster sollen für etwa zwei Millionen Euro erneuert werden. In der Glogauer Straße 13 in Kreuzberg fließen weitere 2,086 Millionen Euro in den Brandschutz des Gebäudes.
Zuletzt gibt es Geld für die Technik und Sicherheit: Das Gesundheitsamt in der Urbanstraße bekommt eine stationäre Notstromversorgung für 500.000 Euro. Weitere 230.000 Euro fließen in eine sicherere digitale Infrastruktur, damit E-Mails und Dokumente besser verschlüsselt und signiert werden können.
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann erklärte, dass diese Investitionen dringend nötig seien. Mit dem Geld werde sowohl die Infrastruktur verbessert als auch aktiv Klimaschutz betrieben.