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Millionen für die Räumung alter Bomben in Schleswig-Holstein

Das Land und der Bund wollen gemeinsam alte Kampfmittel auf staatlichen Flächen finden und entschärfen. Dafür fließen über 14 Millionen Euro in das Programm.

In Felde (Schleswig-Holstein) haben sich zwei Behördenleiter getroffen, um einen wichtigen Vertrag zu unterschreiben. Thomas Bauchrowitz vom Landeskriminalamt (LKA) und Dorothee Martin von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wollen die Suche nach alten Bomben und Munition auf staatlichen Grundstücken beschleunigen.

Es geht vor allem um Flächen, die früher vom Militär genutzt wurden. Aber auch in Bundeswäldern oder bei Wohnungen und Dienstgebäuden des Bundes wird nun genauer hingeschaut. Die BImA hat dafür ein riesiges Budget eingeplant: Rund 14,4 Millionen Euro sollen in insgesamt 735 Einzelmaßnahmen fließen. Damit ist klar, wer die Arbeit bezahlt und wer sie ausführt.

Die Experten vom Kampfmittelräumdienst des LKA übernehmen die eigentliche Arbeit. Sie schauen nicht nur auf Luftbilder, sondern wühlen sich durch alte historische Quellen, um herauszufinden, wo früher Munition gelagert oder abgelegt wurde. Wenn die Fachleute dann vor Ort etwas finden, kümmern sie sich auch direkt um die Entschärfung.

Das Ziel ist, dass die Flächen schneller wieder genutzt werden können. Das ist besonders für Kommunen wichtig, die dringend Platz für neue Projekte brauchen. Auf alten Militärgeländen sollen so attraktive Wohngebiete oder Naturräume für die Menschen entstehen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Bund besteht zwar schon länger, aber durch den neuen Vertrag gibt es nun Planungssicherheit für alle Beteiligten. Parallel dazu wird bereits gearbeitet, damit die Standards bei der Räumung in ganz Deutschland einheitlich werden.

Quelle: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein – zur Originalmeldung

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