Millionen für den Umbau der Bremer Innenstadt
Bremen bekommt eine ordentliche Finanzspritze für die City. Der Bund hat 4,4 Millionen Euro aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ bewilligt. Zusammen mit dem Geld der Stadt stehen nun knapp 6 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll fließen, um die Innenstadt zwischen dem Wall und der Weser moderner zu gestalten. Einige der Pläne sollen bereits bis 2025 umgesetzt werden.
Ein wichtiger Teil des Plans ist die sogenannte „blau-grüne Infrastruktur“. Das bedeutet konkret: Es soll in der City viel mehr dauerhaftes Grün geben, um das Klima in der Stadt zu verbessern. Außerdem will die Stadt die Dächer nutzen. Dort sollen neue Erlebnisräume entstehen, damit die Menschen wieder mehr Lust haben, ins Zentrum zu kommen.
Auch für junge Unternehmer gibt es Unterstützung. In einer leerstehenden Immobilie in der Innenstadt soll das Gründungszentrum „City Space“ entstehen. Dort können sich neue Firmen etablieren. Gleichzeitig will die Stadt prüfen, wie man Parkhäuser und Nebenstraßen besser nutzen kann und wie die Wissenschaft in der City präsenter wird.
Damit die Bürger nicht nur zusehen, gibt es neue Formate. Ein Bürgerrat und ein spezieller Verfügungsfonds sollen dafür sorgen, dass die Menschen in Bremen mitentscheiden können, wie sich ihre Stadt verändert.
Das Projekt wird von einem neuen Projektbüro koordiniert. Dabei arbeiten verschiedene Ressorts der Stadt, wie die Wirtschaftsförderung und die Senatskanzlei, zusammen. Auch private Partner sollen mit einbezogen werden.
Die Politik sieht in dem Geld einen wichtigen Schub. Die Corona-Pandemie hat der Innenstadt stark zugesetzt, und der Handel verändert sich sowieso. Jetzt will man das Tempo beim Strukturwandel erhöhen, um die City wieder lebendiger zu machen.
Welche konkreten Gebäude für das Gründungszentrum genutzt werden oder wo genau die ersten Grünflächen entstehen, ist noch nicht bekannt. Weitere Details zur Umsetzung der Pilotprojekte folgen im Laufe der Planung.