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Militärmanöver im Landkreis Amberg-Sulzbach im November

Copyright und Urheber siehe Ensdorf

Die US-Army führt im November eine große Gefechtsübung durch. Betroffen sind mehrere Gemeinden, darunter auch Ensdorf.

Im Landkreis Amberg-Sulzbach (Bayern) wird es im November laut. Vom 2. November bis zum 30. November 2026 führt die US-Army eine Gefechtsübung durch. Dabei handelt es sich um eine Nachtübung.

Das Übungsgebiet erstreckt sich über mehrere Orte. Betroffen sind Etzelwang, Ursensollen, Hirschau, Ensdorf, Freudenberg und Ebermannsdorf. Die Behörden bitten die Menschen in diesen Gebieten, sich von den Anlagen und Einrichtungen der Soldaten fernzuhalten.

Besonders wichtig ist der Hinweis auf die Sicherheit: Es kann passieren, dass Sprengmittel oder alte Munition im Gelände liegen bleiben. Wer solche Gegenstände findet, soll sie auf keinen Fall anfassen. In diesem Fall muss sofort die nächste Polizeidienststelle informiert werden.

Falls durch die Manöver Schäden entstehen, gibt es unterschiedliche Wege für die Entschädigung. Wenn die US-Army allein oder zusammen mit der Bundeswehr etwas beschädigt hat, läuft die Abwicklung über die Schadensregulierungsstelle des Bundes (Regionalbüro Süd der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben). Wenn die Bundeswehr allein schuld ist, müssen die Betroffenen den Schaden bei ihrer Gemeindeverwaltung melden. Diese leitet den Antrag dann an das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum weiter.

Wer Ansprüche geltend machen will, sollte das schnell tun. Bei Schäden durch ausländische Truppen gibt es eine Frist von drei Monaten. Die Zeit läuft ab dem Moment, in dem man den Schaden bemerkt hat und weiß, dass die Streitkräfte dafür verantwortlich sind. Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden.

Quelle: Ensdorf – zur Originalmeldung

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