Militärmanöver bei Floß: Warnung vor Sprengmitteln
Im Umland von Floß (Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Bayern) sind aktuell mehrere Militärmanöver im Gange. Eine Erkundungsübung läuft bereits seit dem 6. Juli und dauert bis zum 10. Juli. Eine weitere Übung startete am 13. Juli und geht noch bis zum 23. Juli. Betroffen sind unter anderem die Gebiete um Lindenhof, Schlattein, Waldkirch, Pirk und Neustadt.
Die Gemeinde warnt die Menschen in der Region ausdrücklich vor Gefahren. Es kann passieren, dass Sprengmittel im Gelände liegen bleiben. Wer so etwas findet, soll die Sachen auf keinen Fall anfassen und den Fund sofort der nächsten Polizeidienststelle melden. Zudem wird empfohlen, sich von den Bereichen fernzuhalten, in denen die Truppen üben. Auf den Straßen ist zudem mit mehr Militärkonvois zu rechnen.
Sollten durch die Manöver Schäden an privaten Grundstücken oder Gebäuden entstanden sein, gibt es unterschiedliche Wege für die Meldung. Wenn die Bundeswehr allein den Schaden verursacht hat, muss der Antrag im Bauamt des Marktes Floß eingereicht werden. Die Gemeinde rät dazu, Fotos von den Schäden zu machen.
Handelt es sich um Übungen, an denen auch ausländische Gaststreitkräfte beteiligt waren, gelten andere Fristen. Diese Schäden müssen innerhalb eines Monats nach Ende der Übung schriftlich bei der Gemeinde gemeldet werden. Alternativ gibt es eine Frist von drei Monaten, nachdem der Geschädigte vom Schaden und der Truppe erfahren hat. In diesem Fall muss der Antrag an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg geschickt werden.
Quelle: Floß – zur Originalmeldung