Militärmanöver bei Floß: Warnung vor Munitionsfunden
Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab (Bayern) sind derzeit verschiedene Militärmanöver im Gange. Aktuell findet bis zum 23. Juli 2026 eine Erkundungsübung statt. Die Truppen bewegen sich dabei in dem Bereich zwischen Lindenhof, Schlattein, Waldkirch, Fahrenberg, Pirk, Neustadt und Wurz.
Zuvor gab es bereits weitere Übungen im Juni und Juli, unter anderem in den Gegenden um Baumgarten, Püchersreuth, Altenstadt, Pressath und Zessau sowie einen Nacht-Orientierungsmarsch bei der Burgruine Haselstein und Störnstein.
Die Gemeinde Floß warnt die Bevölkerung, dass es auf den Straßen zu mehr Verkehr durch Militärkonvois kommen kann. Die Menschen in der Region sollen sich zudem von den Anlagen der übenden Truppen fernhalten. Besonders gefährlich sind Munitionsreste, die im Gelände liegen geblieben sein könnten. Wer Sprengmittel findet, soll diese auf keinen Fall berühren und den Fund sofort der nächsten Polizeidienststelle melden.
Wer durch die Manöver Schäden an seinem Eigentum erlitten hat, muss diese melden. Wenn Gaststreitkräfte beteiligt waren, muss der Antrag innerhalb eines Monats nach Ende der Übung bei der Gemeinde oder innerhalb von drei Monaten nach Entdeckung des Schadens beim Regionalbüro Süd der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg gestellt werden.
Schäden, die allein durch die Bundeswehr verursacht wurden, meldet man direkt im Bauamt des Marktes Floß. Die Gemeinde empfiehlt, Fotos von den Schäden zu machen, um die Entschädigung zu erleichtern.
Quelle: Floß – zur Originalmeldung