Militärmanöver bei Floß: Warnung vor Blindgängern
Im Umland von Floß (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, Bayern) sind derzeit Militärübungen im Gange. Aktuell läuft eine Erkundungsübung vom 13. Juli bis zum 23. Juli 2026. Das Gebiet erstreckt sich über die Orte Lindenhof, Schlattein, Waldkirch, Fahrenberg, Pirk, Neustadt/WN und Wurz.
Zuvor gab es bereits weitere Einsätze in der Region. Vom 6. bis 10. Juli wurde zwischen Pfaffenreuth, Walpersreuth, Schlattein, Hildweinreuth, Waldkirch, Georgenberg, Bechtsrieth, Altenstadt/WN und Wöllershof geübt. Auch im Juni fanden Manöver statt, unter anderem eine Erkundungsübung vom 15. bis 19. Juni sowie ein Nacht-Orientierungsmarsch vom 16. bis 17. Juni.
Die Gemeinde warnt die Anwohner, sich von den Anlagen der Truppen fernzuhalten. Besonders gefährlich sind Sprengmittel, die bei den Übungen im Gelände liegen geblieben sein könnten. Wer einen verdächtigen Gegenstand findet, soll diesen auf keinen Fall berühren und den Fund sofort der nächsten Polizeidienststelle melden.
Zudem müssen Fahrer mit mehr Militärkonvois auf den Straßen rechnen, was zu mehr Verkehr führen kann.
Wer durch die Manöver Schäden an seinem Eigentum erlitten hat, muss diese melden. Wenn die Bundeswehr allein verantwortlich war, läuft der Antrag über das Bauamt des Marktes Floß. Waren ausländische Gaststreitkräfte beteiligt, muss der Schaden innerhalb eines Monats nach Ende der Übung bei der Gemeinde oder innerhalb von drei Monaten bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg gemeldet werden. Die Gemeinde empfiehlt, Fotos von den Schäden zu machen.
Quelle: Floß – zur Originalmeldung