Militärmanöver bei Floß: Warnung vor Blindgängern
In und um Floß (Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Bayern) sind derzeit verschiedene Militärmanöver im Gange. So läuft vom 13. Juli bis zum 23. Juli 2026 eine Erkundungsübung, die unter anderem die Orte Lindenhof, Schlattein, Waldkirch, Fahrenberg, Pirk, Neustadt und Wurz betrifft. Zuvor gab es bereits weitere Übungen in Orten wie Pfaffenreuth, Georgenberg oder Bechtsrieth.
Die Gemeinde warnt die Anwohner deutlich: Man soll sich von den Bereichen der übenden Truppen fernhalten. Besonders gefährlich sind Sprengmittel, die bei den Manövern liegen geblieben sein könnten. Wer etwas Verdächtiges findet, muss dies sofort der nächsten Polizeidienststelle melden.
Zudem müssen die Autofahrer in der Region mit mehr Verkehr rechnen, da vermehrt Militärkonvois auf den Straßen unterwegs sind.
Sollten durch die Übungen Schäden an Privatbesitz entstanden sein, gibt es unterschiedliche Wege für die Entschädigung. Wenn die Bundeswehr allein verantwortlich war, müssen die Betroffenen einen Antrag im Bauamt des Marktes Floß stellen. Es wird empfohlen, Fotos von den Schäden zu machen.
War eine ausländische Gaststreitkraft beteiligt, gelten andere Fristen. In diesem Fall muss der Schaden innerhalb eines Monats nach Ende der Übung schriftlich bei der Gemeinde gemeldet werden. Alternativ bleibt eine Frist von drei Monaten nach Entdeckung des Schadens. Die Meldung muss dann an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg geschickt werden.
Quelle: Floß – zur Originalmeldung