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Mikrozensus 2026: Bayern bittet weiterhin um Auskunft

Das Bayerische Landesamt für Statistik führt derzeit die große Haushaltsbefragung durch. Wer angeschrieben wird, muss gesetzlich Auskunft geben.

In Bayern läuft derzeit der Mikrozensus 2026. Das ist eine Art kleine Volkszählung, bei der die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen untersucht wird. Insgesamt sollen in Bayern rund 130.000 Menschen befragt werden. Die Daten helfen der Politik dabei, Entscheidungen zum Beispiel bei der Kinderbetreuung, zur Armutsbekämpfung oder zur Unterstützung von Rentnern besser zu planen.

Aktuell ist die Befragung auf der Hälfte. Etwa 65.000 Menschen haben bereits Auskunft gegeben. Bis zum Ende des Jahres werden weitere 65.000 Menschen vom Landesamt für Statistik angeschrieben. Wer ausgewählt wurde, ist gesetzlich verpflichtet, an der Befragung teilzunehmen.

Der Ablauf ist immer gleich: Zuerst werden Gebäude zufällig ausgewählt. Ehrenamtliche Helfer suchen dann über die Klingelschilder die passenden Haushalte heraus. Diese Helfer können sich mit einem Ausweis ausweisen. Danach schickt das Landesamt für Statistik einen Brief an die Haushalte. Die Befragten können dann entscheiden, ob sie die Fragen online beantworten oder ein Telefoninterview führen. Papierfragebögen werden immer seltener genutzt.

Die Daten werden streng geheim gehalten. Es ist nicht möglich, die Antworten auf einzelne Menschen zurückzuführen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Quelle: Seefeld – zur Originalmeldung

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