Mering weiht neue Kita Abenteuerburg ein
Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Kita „Abenteuerburg“ am Mühlanger in Mering (Landkreis Aichach-Friedberg, Bayern) eingeweiht. Viele Gäste waren dabei, darunter Mitglieder des Gemeinderats, Planer, Eltern und Kinder. Auch der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko kam zur Feier vorbei.
Den Start machten die Kinder des Kinderhorts „Ritterburg“ und ihre Leiterin Marina Bunk. Mit einem Lied und einem Gedicht stimmten sie die Gäste auf den Tag ein. Bürgermeister Florian A. Mayer erklärte, dass die Gemeinde schon seit 2020 nach Lösungen für den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen gesucht habe. Von der ersten Idee bis zur Übergabe im Juli 2026 vergingen etwa sechs Jahre.
Das neue Gebäude ist modern und zweistöckig gebaut. Im Erdgeschoss sind die Krippengruppen untergebracht, im ersten Stock die Kindergartenkinder. Insgesamt gibt es Platz für sieben Gruppen mit 123 Betreuungsplätzen. Damit es nicht zu eng wird, hat die Gemeinde zusätzlich 12 Notplätze eingeplant.
Die Architektur ist bewusst schlicht gehalten. Die Räume sind hell und in Gelb- und Blautönen gestaltet, damit die Kinder genug Freiraum für ihre eigene Kreativität haben. Möglich wurde das Projekt unter anderem durch die Schwestern Erna und Elisabeth Summer, die das Grundstück zur Verfügung gestellt haben.
Auch finanziell lief es besser als gedacht. Ursprünglich waren 6,9 Millionen Euro geplant, am Ende kostete der Bau etwa 5,8 Millionen Euro. Rund 2,857 Millionen Euro davon zahlte der Freistaat Bayern als Fördermittel.
Betrieben wird die Kita von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die neue Leiterin Sabina Di Rienzo setzt dabei auf das Konzept der Kneipp-Pädagogik. Dabei stehen Themen wie Wasser, Bewegung und Ernährung im Vordergrund. Die evangelische Pfarrerin Carola Wagner segnete das Haus im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes.
Ein Highlight für die Kinder war das Geschenk vom Bürgermeister: Er überreichte einen Bollerwagen, den die Gruppe künftig für Ausflüge nutzen kann. Zum Abschluss gab es Führungen durch das Haus sowie Essen und Getränke für alle Besucher.
Quelle: Mering – zur Originalmeldung