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Mengen richtet Notfalltreffpunkte für Stromausfälle ein

Wenn das Telefonnetz ausfällt und kein Strom mehr fließt, gibt es in Mengen feste Anlaufstellen für Notrufe.

Die Stadt Mengen (Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg) hat einen Plan für den Fall eines langen Stromausfalls. Wenn die Mobilfunknetze und Telefone nicht mehr funktionieren, können die Menschen an speziellen Notfalltreffpunkten Hilfe holen. Dort kann man Notfälle mündlich melden, die dann an die Polizei oder die Leitstelle weitergeleitet werden.

Das Angebot gilt vor allem dann, wenn man selbst verletzt ist, andere in Not sind oder ein Brand oder Unfall gemeldet werden muss, aber kein Notruf möglich ist. In Mengen und Ennetach gibt es den Haupt-Treffpunkt im Feuerwehr-Gerätehaus Ennetach mit Bürgerhaus in der Mühlstraße 19. In Beuren ist das Feuerwehr-Gerätehaus in der Heiligkreuztaler Straße 10 die Anlaufstelle, in Blochingen das Gerätehaus im Greutleweg 24, in Rosna die Ursendorfer Straße 4 und in Rulfingen die Krauchenwieser Straße 25. Zudem gibt es einen Treffpunkt im Rathaus Mengen im Bürgerbüro in der Hauptstraße 95, dieser ist jedoch nicht ständig besetzt.

Ob und wann die Punkte besetzt werden, entscheidet die Stadt je nach Lage. Informationen dazu werden dann über alle verfügbaren Kanäle verbreitet. Die Stadt betont, dass diese Maßnahmen nur der Vorsorge dienen. Es gibt aktuell keine Hinweise darauf, dass wirklich ein Stromausfall bevorsteht.

Die Stadt rät den Bewohnern zudem, selbst vorzusorgen. Man solle Lebensmittel und Trinkwasser lagern. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt einen Vorrat, der für etwa zehn Tage reicht.

Quelle: Mengen – zur Originalmeldung

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