Meiningen: Neue Theke und besseres Licht im Volkshaus
Im Meininger Volkshaus (Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Thüringen) sieht es jetzt anders aus. Die Stadt hat eine neue, feste Theke eingebaut. Damit wurde ein Wunsch des Stadtrates aus dem Jahr 2025 erfüllt. Eingeweiht wurde die neue Ausstattung beim Jahresempfang der Stadt durch Sabine Wirth und ihr Sunshine-Team.
Damit die Theke auch wirklich praktisch ist, gab es vorher einen Workshop mit den Caterern, die dort oft arbeiten. Gemeinsam mit der Tischlerei Döll aus Dreißigacker wurde die Planung genau abgestimmt. Die Tischlerei fertigte auch ein spezielles Deckensegel für die Wandelhalle an. Darin sind LED-Streifen und dimmbare Lampen verbaut, sodass man das Licht je nach Veranstaltung anpassen kann. Außerdem gibt es an der Theke jetzt Elemente, die den Schall schlucken, damit es nicht so laut hallt.
Für die Technik waren mehrere Firmen im Einsatz. Der Gastronomie-Elektro-Service Häfner aus Steinbach-Hallenberg lieferte die Geräte. Elektro-Krieg und die TGT Meiningen kümmerten sich um die Leitungen für Strom, Wasser und Abwasser. Die Maler- und Trockenbauarbeiten erledigte Matthias Ewald aus Meiningen. Insgesamt kostete das Projekt 30.000 Euro aus dem Haushalt 2025.
Das Volkshaus ist mit rund 700 Plätzen eines der größten Veranstaltungshäuser der Region. Hier finden alles statt: von privaten Feiern und Jugendweihen bis hin zu Lesungen oder Box-Events. Bürgermeister Fabian Giesder betont, dass das Haus ein wichtiges Stück Stadtgeschichte ist und deshalb modern bleiben muss.
Das Projekt ist aber noch nicht ganz fertig. Wenn der Stadtrat im Haushaltsplan 2027 genug Geld bewilligt, soll auch auf der gegenüberliegenden Seite der Wandelhalle die Beleuchtung und die Akustik verbessert werden. Eine erste Planung dafür gibt es bereits.
Quelle: Henneberg – zur Originalmeldung