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Meinerzhagen: Viele Bürger beim Extremwettertag auf dem Platz

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Die Stadt Meinerzhagen hat auf dem Otto-Fuchs-Platz gezeigt, wie man sich vor Fluten und Bränden schützt. Viele Besucher wollten wissen, was im Notfall zu tun ist.

Am vergangenen Samstag wurde der Otto-Fuchs-Platz in Meinerzhagen (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) zum Informationszentrum für den Ernstfall. Die Stadt hatte zum ersten „Extremwettertag“ eingeladen. Der Anlass war unter anderem das fünfjährige Jubiläum der großen Flutkatastrophe, die vor allem das Ahrtal getroffen hatte. Seitdem haben viele Menschen Angst vor Starkregen oder Hitze und wollen wissen, wie sie ihr Zuhause schützen können.

Auf dem Platz gab es eine Art kleine Messe. Die Freiwillige Feuerwehr Meinerzhagen und das THW waren mit ihren Fahrzeugen und ihrer Ausrüstung dabei. Sie zeigten den Besuchern, mit welchen Geräten sie bei Waldbränden oder Hochwasser arbeiten. Besonders die Feuerwehr stieß auf großes Interesse.

Ein Highlight war das Infomobil vom Hochwasser-Kompetenzzentrum (HKC) und die Experten vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK). Dort gab es eine Simulation für Starkregen. Die Leute konnten ihre eigene Adresse eingeben und auf einem Bildschirm sehen, wie tief das Wasser auf ihrem eigenen Grundstück stehen würde und wie schnell es fließen würde. Außerdem gab es Informationen über ein neues Frühwarnsystem, das gerade gemeinsam mit dem Märkischen Kreis entwickelt wird.

Eric Ludewig, der Klimaschutzmanager der Stadt, und Frank Markus vom Bürgerservice organisierten den Tag. Sie betonten, dass die persönliche Vorsorge immer wichtiger wird. Nur wenn Privatleute und die Rettungskräfte genau wissen, was zu tun ist, greifen die Maßnahmen im Notfall richtig ineinander.

Für die Stimmung sorgte der Chor MIXT(O)UR und es gab Essen und Trinken vor Ort. Die Stadt wertete den ersten Extremwettertag als Erfolg. Wer weitere Tipps zur Vorsorge sucht, kann sich auf der Website der Stadt informieren.

Quelle: Meinerzhagen – zur Originalmeldung

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