Mehr Parkläufer in den Grünanlagen von Spandau
Das Bezirksamt Spandau (Berlin) setzt wieder auf mehr Präsenz in den öffentlichen Grünanlagen. Seit dem 20. Juli 2026 streifen Teams von Parkläufern durch ausgewählte Parks. Die Mitarbeiter sind immer zu zweit unterwegs und tragen Dienstkleidung, damit man sie sofort erkennt.
Die Parkläufer sind vor allem dafür da, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Sie informieren die Leute über die Regeln in den Parks und bitten darum, dass alle Rücksicht aufeinander nehmen. Wenn es zwischen Besuchern kracht, sollen die Parkläufer versuchen, den Streit frühzeitig zu schlichten, bevor es eskaliert.
Wichtig ist dabei: Die Parkläufer sind keine Polizisten und übernehmen auch keine Aufgaben vom Ordnungsamt. Ihr Job ist es nicht, zu strafen, sondern durch ihre Anwesenheit vorzubeugen und zu vermitteln.
Die Einsätze sind auf verschiedene Routen verteilt. Täglich sind Teams im Münsinger Park, im Spektegrünzug bis zur Zeppelinstraße, im Wröhmännerpark, im Koeltzepark sowie am Lindenufer, an der Schleuse und am Ziegelhof unterwegs. Von Juli bis September sind sie dort werktags und sonntags von 13 bis 24 Uhr im Einsatz. Ab Oktober verkürzen sich die Zeiten auf täglich von 13 bis 22 Uhr, was auch an Feiertagen gilt.
Einige Bereiche werden nur zeitlich begrenzt besucht. Im Südpark sind die Teams von Freitag bis Sonntag bis zum 30. September zwischen 13 und 24 Uhr unterwegs (Feiertage bis 22 Uhr). Im Bullengrabengrünzug zwischen Spieroweg und Päwesiner Weg sowie im Jonny-K.-Aktivpark und in Teilen des Spektegrünzugs zwischen Zeppelinstraße und der Stadtgrenze sind die Läufer von Mittwoch bis Sonntag bis zum 30. September im Einsatz. Hier sind die Zeiten von Mittwoch bis Samstag 14 bis 24 Uhr und sonntags von 15 bis 24 Uhr (Feiertage bis 22 Uhr).