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Mehr Drogen-Tote in Berlin: Stadt will Hilfe ausbauen

Im Jahr 2025 sind in Berlin 300 Menschen durch Drogen gestorben. Die Stadt will nun mit neuen Maßnahmen versuchen, weitere Todesfälle zu verhindern.

In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) sterben immer mehr Menschen an den Folgen von Drogen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 300 Todesfälle registriert, die mit Drogen zusammenhängen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Stadt gewachsen ist, ist die Zahl gestiegen. Auf 100.000 Einwohner kamen 2025 etwa 7,7 Todesfälle, im Vorjahr waren es noch 7,6.

Die Gesundheitsverwaltung sieht die Gründe vor allem darin, dass Drogen immer leichter zu bekommen sind. Es kommen große Mengen aus regionalen Drogenküchen oder aus dem Ausland in die Stadt. Viele Betroffene haben zudem lange Zeit mit gesundheitlichen und sozialen Problemen zu kämpfen.

Um die Zahl der Toten zu senken, setzt Berlin auf verschiedene Hilfen. Da nicht jeder Süchtige sofort aufhören kann oder will, gibt es sogenannte niedrigschwellige Angebote. Dazu gehört das sogenannte Drug Checking, bei dem Drogen auf gefährliche Inhaltsstoffe geprüft werden. Außerdem wird die Versorgung mit Naloxon ausgebaut, einem Medikament, das bei einer Überdosierung Leben retten kann. Auch die Drogenkonsumräume sollen erweitert werden, wobei die Regeln für die Nutzung bereits gelockert wurden.

Zusätzlich will die Stadt schneller reagieren, wenn neue, gefährliche Drogen auf den Markt kommen. Besonders synthetische Opioide machen den Behörden Sorgen. Deshalb gibt es einen Runden Tisch, an dem Experten aus der Medizin, dem Rettungsdienst und der Polizei zusammenarbeiten. Berlin beteiligt sich zudem an einem bundesweiten Projekt namens „so-par“, um Warnsysteme für hochwirksame synthetische Opioide zu verbessern.

Ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Aufwärtstrend bei den Todeszahlen zu stoppen, wird die Zeit zeigen. Die Ermittlungen über die genauen Ursachen der Todesfälle dauern in den Einzelfällen an.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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