Meerbusch: Autofahrer schneidet Radfahrerin und flieht
Es war Mittwochabend gegen 22 Uhr, als eine 58-jährige Frau aus Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) mit ihrem Fahrrad unterwegs war. Sie fuhr auf der Necklenbroicher Straße aus Richtung Kaarst.
Plötzlich fuhr ein Auto so nah an ihr vorbei, dass die Frau schnell ausweichen musste. Sie wollte einen Zusammenstoß verhindern, verlor dabei aber das Gleichgewicht und stürzte. Die Frau zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu.
Der Fahrer des Wagens hielt nicht an, sondern fuhr einfach weiter. Zeugen beschreiben das Fahrzeug als ein kleines, helles Auto. Wer den Wagen gelenkt hat, ist bislang nicht bekannt.
Das Verkehrskommissariat 1 hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum hellen Auto geben können. Wer etwas weiß, kann sich unter der Telefonnummer 02131 3000 oder per E-Mail an die Poststelle der Polizei im Rhein-Kreis Neuss wenden.
Die Beamten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Fahrerflucht kein Kavaliersdelikt ist. Wer an einem Unfall beteiligt ist, muss vor Ort bleiben und helfen. Das gilt auch dann, wenn es keinen direkten Kontakt zwischen den Fahrzeugen gab, aber jemand anderes durch das eigene Fahrverhalten gestürzt ist.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss – zur Originalmeldung