Mecklenburg-Vorpommern: Polizei jagt Handy-Nutzer im Straßenverkehr
Wer am Steuer telefoniert, riskiert nicht nur ein teures Bußgeld, sondern bringt sich und andere in Gefahr. Deshalb hat die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern im September eine spezielle Kampagne gestartet. Unter dem Motto „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ prüfen die Beamten verstärkt, ob die Leute sicher unterwegs sind und ihre Anschnallgurte benutzen.
Der Startschuss fiel am Dienstag, den 1. September. An diesem Tag kontrollierten die Polizisten landesweit über 350 Fahrzeuge. Das Ergebnis zeigt, dass viele Fahrer ihr Handy trotz Verbot nutzen. Knapp 50 Menschen wurden dabei erwischt. Die meisten davon saßen in Autos. Aber auch auf zwei Rädern gibt es Probleme: In fast zehn Fällen telefonierten Fahrradfahrer, und drei E-Scooter-Fahrer wurden dabei ertappt.
Beim Anschnallen sieht es besser aus. Nur 18 Menschen trugen ihren Gurt nicht richtig. Alle diese Verstöße passierten bei Erwachsenen. Die Polizei wertet das positiv und vermutet, dass auch die modernen Sicherheitssysteme in den Autos dabei helfen, dass die meisten Menschen den Gurt benutzen.
Die Aktion ist damit aber noch lange nicht vorbei. In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg (Mecklenburgische Seenplatte) und Rostock wird den gesamten September über kontrolliert. Die Beamten sind dabei sowohl an festen Punkten als auch mobil im Einsatz, um die Verkehrsteilnehmer zu überraschen.
Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung