Maring-Noviand feiert über 50 Jahre Partnerschaft mit Sergines
Die Verbindung zwischen Maring-Noviand (Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz) und der französischen Gemeinde Sergines in der Region Burgund reicht weit zurück. Im Jahr 1966 kam es durch die Vermittlung von Verbandsbürgermeister Peter Boeck und auf Empfehlung der damaligen Verbandsgemeinde Lieser in Bernkastel-Kues zum ersten Kontakt.
Kurz darauf, vom 7. bis 9. Oktober 1967, reiste eine erste Gruppe aus Maring-Noviand nach Sergines. Mit dabei waren Mitglieder des Gemeinderats, des Männergesangvereins und der Volkstanzgruppe. Bei diesem Besuch wurden die ersten Gespräche geführt, um die Partnerschaft offiziell zu machen.
Der eigentliche Durchbruch gelang dann am Wochenende vom 28. bis 30. Juni 1969. Damals fuhren bereits 75 Menschen aus Maring-Noviand in die französische Gemeinde. Am Sonntagmittag kam es zum Höhepunkt: Vor vielen Bewohnern und prominenten Gästen wurde die Partnerschaft in einem feierlichen Rahmen besiegelt.
Um die Freundschaft festzuhalten, wurde ein Protokoll erstellt. Darin hielten beide Orte fest, dass sie nun durch die sogenannte Verschwisterung verbunden sind und sich gegenseitig unterstützen wollen. Die Urkunden unterschrieben die Bürgermeister Robert Topp aus Sergines und Richard Gödert aus Maring-Noviand sowie G. Pauos und Peter Boeck.
Diese Vereinbarung legte den Grundstein für eine Zusammenarbeit, die nun schon seit über 50 Jahren besteht. Bis heute pflegen die Gemeinden die Beziehung durch gegenseitige Besuche, sowohl auf offizieller Ebene als auch privat. In den vergangenen Jahren gab es viele freundschaftliche Begegnungen in beiden Orten.