Mannheim: Überladener Transporter mit verdorbenen Lebensmitteln gestoppt
Gegen 11 Uhr am Dienstag bemerkte eine Streife des Verkehrsdienstes in der Reichskanzler-Müller-Straße (Mannheim, Baden-Württemberg) einen Transporter. Als die Beamten das Fahrzeug anhielten und den Laderaum öffneten, machten sie eineunappetitliche Entdeckung: Im Wagen befanden sich große Mengen verderblicher Lebensmittel. Eine Kühlung gab es nicht.
Die Polizisten maßen die Temperatur der Waren. Dabei stellte sich heraus, dass die Kühlkette unterbrochen war und die Lebensmittel zu warm geworden waren. Die Ware war nicht mehr genießbar und musste deshalb beschlagnahmt und fachgerecht vernichtet werden.
Doch das war nicht alles. Im Laderaum standen auch Getränke, bei denen die vorgeschriebenen Pfandetiketten fehlten. Zudem hatte der Fahrer die Ladung nicht richtig gesichert. Deshalb war im Inneren des Transporters alles komplett umgefallen.
Als die Beamten das Fahrzeug schließlich wogen, kam die nächste Überraschung. Der Transporter darf eigentlich maximal 3.000 Kilogramm wiegen. Die Waage zeigte jedoch 4.520 Kilogramm an. Das Fahrzeug war somit um rund 50 Prozent überladen.
Der 45-jährige Fahrer muss nun mit mehreren Bußgeldern rechnen. Es geht dabei um die Überladung, die fehlende Ladungssicherung, den Verstoß gegen das Verpackungsgesetz und den Versuch, ungenießbare Lebensmittel zu verkaufen.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.