Mannheim plant Hallenbäder neu bis Kombibad-Eröffnung
In Mannheim (Baden-Württemberg) steht ein großer Umbau der Bäderlandschaft bevor. Im Jahr 2027 wird das neue Kombibad Herzogenried eröffnet. Dort werden Hallen- und Freibad an einem Ort vereint. Das soll den Sport in Schulen und Vereinen sowie das öffentliche Schwimmen langfristig verbessern.
Doch bevor das neue Bad fertig ist, gibt es Probleme bei der Planung. Die Stadt muss die Belegung der aktuellen Hallenbäder neu ordnen, damit alle unterkommen. Deshalb gibt es für das Schuljahr 2026/2027 eine neue Struktur. Damit alle Planungssicherheit haben, wurde die Verteilung der Wasserflächen bereits jetzt festgelegt.
Bei der Planung wurde auf verschiedene Dinge geachtet. Die Schulen sollen kurze Fahrtwege haben. Außerdem wurde geprüft, welche Bäder für welchen Sport überhaupt geeignet sind. Auch Platz für Sportgeräte und die nötige Aufsicht spielten eine Rolle.
Die neue Lösung ist ein Kompromiss. Er wurde in Gesprächen zwischen dem Fachbereich Sport und Freizeit, dem Fachbereich Bildung, den wassersporttreibenden Vereinen und dem „Aktionsbündnisses zum Erhalt der Mannheimer Bäder (AMB)“ erarbeitet. Am 15. Juli 2026 wurde das Ergebnis im Arbeitskreis Bäder vorgestellt.
Bis das neue Kombibad im Jahr 2027 wirklich bereit ist, übernimmt das Herschelbad eine wichtige Rolle als Übergangslösung. Dort findet der Schwimmunterricht der Schulen meistens von 8.00 bis 11.00 Uhr statt. Von 11.00 bis 17.00 Uhr kann die Öffentlichkeit in Halle 1 schwimmen gehen (dienstags bis sonntags). Ab 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr haben die Vereine Zeit für ihr Training.
Sportdezernent Ralf Eisenhauer betonte, dass das neue Bad eine der wichtigsten Investitionen der Stadt sei. Er dankte den Schulen, Vereinen und dem Aktionsbündnis für die Zusammenarbeit in dieser Übergangszeit.
Quelle: Mannheim – zur Originalmeldung