Mannheim: Mercedes-Fahrer rastet in Leitplanke
Es war kurz nach 6 Uhr am Morgen des 18. Juli 2026, als es auf der Autobahn A6 bei Mannheim-Wallstadt krachte. Ein 29-jähriger Mann fuhr mit seinem Mercedes in Richtung Heilbronn. Plötzlich kam der Wagen von der Fahrbahn ab, scherte nach rechts aus und prallte mit voller Wucht gegen die Leitplanke.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Doch der Schaden ist groß: Das Auto und die Leitplanke sind beschädigt. Insgesamt schätzen die Experten den Sachschaden auf etwa 10.000 Euro.
Die Polizei nahm den Unfallort genau unter die Lupe. Dabei fiel den Beamten auf, dass der Fahrer vermutlich unter dem Einfluss von Drogen oder anderen berauschenden Mitteln stand. Deshalb musste der Mann eine Blutentnahme machen lassen. Zudem stellte sich heraus, dass er gar keinen gültigen Führerschein besaß.
Während die Polizei den Unfall aufnahm und der Mercedes abgeschleppt wurde, blieb der Verkehr auf der Strecke stocken. Die Fahrstreifen waren gesperrt, bis gegen 8 Uhr alles wieder freigegeben werden konnte.
Mannheim ist als wirtschaftliches Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, weshalb Sperrungen auf den Autobahnen schnell zu Problemen führen.
Der Verkehrsdienst der Autobahnpolizei Seckenheim hat die Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.